Diagnostik

Eine ausführliche Diagnostik ist der entscheidende Schritt für eine erfolgsversprechende Behandlung!

1.

Anamnese: Diese beginnt mit einer genauen Betrachtung der individuellen Krankengeschichte (Anamnese). 

2.

Diagnostik: Sinnvolle Untersuchungsverfahren der modernen Labordiagnostik ergänzen die Anamnese. Hier arbeite ich ausschließlich mit zertifizierten und renommierten Laboren zusammen.

3.

Therapie: Basierend auf den Erkenntnissen aus Anamnese und Laborergebnissen erstelle ich eine zielgerichtete Therapie, die auf Ihre persönliche Ausgangsituation zugeschnitten ist. 

In meiner Praxis arbeite ich vor allem mit folgenden Diagnoseverfahren:

Mikronährstoffanalyse

Durch eine spezielle Analyse des Vollblutes erhält man alters- und geschlechtsspezifische Normwerte. Diese weichen zum Teil deutlich von den Serumspiegeln ab. Die kassenmedizinisch übliche Leistung bestimmt die Mikronährstoffe allerdings nur im Serumanteil des Blutes. Die Normwerte der Vollblutanalyse geben Auskunft darüber, wie gut Ihre Zellen mit Vitaminen, Mineralien, Aminosäuren, Spurenelementen und Antioxidantien versorgt sind, die alle für einen gesunden Stoffwechsel benötigt werden.

Mikroökologische Stuhldiagnostik

Durch eine individuelle Diagnostik können der Status der Darmflora und ein Darmpilzbefall festgestellt werden. Darüber hinaus erhält man durch die Analyse der Verdauungsenzyme Auskunft über eine mangelnde Nährstoffspaltung oder -aufnahme und Nahrungsmittel-Rückstände. Die Funktionsweise der Darmschleimhaut kann Hinweise für ein Leaky-Gut–Syndrom (Darmerkrankung mit einer durchlässigen, geschädigten Darmschleimhaut), mögliche Nahrungsmittelunverträglichkeiten und den Entzündungsstatus liefern. Ein wichtiger Anhaltspunkt für die anstehende Therapie kann auch der pH-Wert und mögliche Kohlenhydrat- sowie Gluten-Intoleranz sein, die man ebenfalls mit der Stuhldiagnostik ermitteln kann.

Stoffwechsel-Untersuchung

Der Stoffwechsel-Messung liegt die Methode der indirekten Kalorimetrie zugrunde. Dabei werden über die Atemluft der individuelle Ruhestoffwechsel und das Verhältnis von Fett- zu Zuckerverbrennung bestimmt. Zusätzlich können mögliche Abnehmblockaden ermittelt werden.

Stressspezifische Diagnostik
Durch eine dauernde körperliche und psychische Überbeanspruchung kommt es häufig zu einem Ungleichgewicht im Botenstoff- und Hormonhaushalt. Ein Cortisol-Tagesprofil, was gegebenenfalls durch weitere Botenstoff- und/oder Hormon-Profile ergänzt werden kann, gibt wichtige Hinweise für die Therapierichtung bei Symptomen wie dem Erschöpfungssyndrom, Depression, Schlaflosigkeit, Leistungsknick, Managerkrankheit.
Weitere Untersuchungen können sinnvoll sein, um die Ursache von stressbedingten Stoffwechselerkrankungen, chronischen Entzündungsprozessen und Veränderungen des Immunsystems aufzuklären.  Damit kann eine kausale Therapie von chronischen Stressbelastungen gewährleistet werden.
Messung der Herzratenvariabilität (HRV)

Die HRV-Messung ist eine besondere Form des EKGs (Elektrokardiogramm), anhand dessen man die metabolische Stress-Regulation des Körpers darstellen kann. Hier zeigt sich der Einfluss des autonomen Nervensystems auf unseren Herzschlag. Daher kann man diese Messung zur Prävention, für die Burnout-Prophylaxe und zur Stressbelastungs- bzw. Risikodiagnostik heranziehen.

Anti-Aging-Diagnostik mit Therapieempfehlung

Anhand einer Kombination ausgewählter Blutparameter können z. B. spezifische Risikofaktoren der Arteriosklerose (Verengung der Arterien durch Ablagerungen in den Gefäßen) oder die Entgiftungsleistung unseres Körpers anhand des Glutathionsystems (GSH) untersucht werden. Dieses spielt eine wichtige Rolle bei der zellulären Entgiftung von Umweltgiften und schützt die Zellen vor Oxidation, indem es reaktive Sauerstoffverbindungen (reactive oxygen species = ROS), wie zum Beispiel Wasserstoffperoxid, neutralisiert.

Bestimmung der Mitochondrienfunktion

Mitochondrien sind die Kraftwerke unserer Zellen, in denen aus Nahrungsbestandteilen Energie in Form von ATP (Adenosintriphosphat) hergestellt wird. Vielen chronischen Erkrankungen liegt eine strukturelle und/oder funktionelle Fehlfunktion der Mitochondrien zugrunde. Diese bildet sich auch unter chronischer Stressbelastung aus. Dabei kommt es meist zu oxidativem und nitrosativem Stress, der durch reaktive Sauerstoff- bzw. Stickstoffspezies hervorgerufen wird und den man anhand modernster Laborparameter analysieren kann.

Labor zur Feststellung von Umweltbelastungen

Diese können z. B. durch Schwermetalle, Umweltschadstoffe, Amalgambelastung, Pestizidbelastung etc. hervorgerufen werden.

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